Der Radmarathon die "Königs Disziplin des Radsports"

Unserer Triathlet Didi und seinen ersten Radmarathon.
Am 21. August 2005 trafen sich mal wieder einige viele Radmarathonis in Britz, um die Strecke von 214 km in Angriff zu nehmen.
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Aus der Nordgruppe waren Hajo, Remy und Didi ( ich ) dabei. Ich war natürlich skeptisch, da ich eine solche Distanz noch nie am Stück gefahren bin. Außerdem wusste ich, wie bei RTF’s gefahren wird. Zumal dies auch erst mein dritter RTF war und der letzte zudem frühzeitig mit Sturz beendet war. Also Zweifel über Zweifel, trotzdem fühlte ich mich gut, da ich die letzten Wochen gut trainiert habe. Das war in diesem Jahr leider nicht immer so. 40 – 50 Teilnehmer haben sich an den Marathon gewagt und zunächst wurde etwas verhalten gefahren. Unterwegs hat mir Hajo genau gezeigt, wer zu den Stärkeren zu zählen ist und noch ein paar Tipps auf den Weg gegeben. Die erste Attacke ließ auch nicht auf sich warten. Wahrscheinlich sollte das Feld ein wenig sortiert werden. So ging das eigentlich die ganze Zeit, ruhigere Phasen wurden von Tempoeinlagen abgelöst. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich jederzeit jegliches Tempo mitgehen konnte, so dass Remy mich daraufhin ansprach, dass es besser wäre sich zu schonen oder man hat das Gefühl, man ist stark genug. Das letztere war der Fall. Das Einzige, was mich auch diesmal wieder gestört hat, ist die Hatz an den Kontrollstellen. Man kann nicht mal in Ruhe seinen Tee trinken oder seine Stulle, Banane und Riegel essen. Hajo musste mich per Zuruf auffordern, weiter zu fahren, damit ich nicht den Anschluss verpasse.
Letztendlich bin ich mit der Spitze ( 11 Mann ) ins Ziel gekommen, hatte einen Schnitt von 36 km/h und war unheimlich stolz. Die ganze darauf folgende Woche musste ich an diesen Radmarathon denken. Irgendwie habe ich dadurch mein Selbstbewusstsein beim Rad fahren gestärkt, indem ich jetzt keine Angst vor hohem Tempo habe und mir bewusst bin, vorne mitzufahren. Natürlich wird das nicht immer gehen, da noch andere Faktoren eine Rolle spielen.
Insgesamt hat mir der Marathon besser gefallen als eine andere Strecke bei den RTF’s, weil ich festgestellt habe, dass auch die Cracks Respekt vor der Länge haben.
Ich kann nur jedem empfehlen, sich diesem Abenteuer einnmal zu stellen. Für mich war es nicht das letzte Mal.
Schöne Grüße an alle aus der Nordgruppe von Didi.

rad-net.de

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