Giro delle Dolomiti 2005

Die Nordgruppe war auch dieses Jahr am Start der Dolomitenrundfahrt.
Bei der Dolomitenrundfahrt sind insgesamt sechs Etappen zu bewältigen, bei der auf jeder Etappe durch ein Bergzeitfahren die Gesamtwertung gebildet wird. Den Rest der Etappe verbringt das Feld hinter einem Führungsfahrzeug, dass nicht überholt werden darf. Das Feld rollt somit in gemächlichem Tempo dem Auto hinterher, wodurch man auch etwas von dieser schönen Landschaft mitbekommt.
Auch bei der diesjährigen Ausgabe der Rundfahrt wurden wieder berühmt-berüchtigte Pässe und Etappen des Giro d´Italia abgefahren. Die Organisatoren der Rundfahrt suchten für dieses Jahr wieder Anstiege heraus, bei denen man froh sein konnte, wenn man den berühmten "Rettungsring" dabei hatte. Steigungen von 12-15 % im Durchschnitt waren auch dieses Jahr keine Seltenheit.
Zur Freude der Beteiligten gab es aber in regelmäßigen Abständen Verpflegungspunkte, an denen gemeinschaftlich Halt gemacht wurde um die leeren Trinkflaschen und Trikottaschen wieder aufzufüllen.

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Die Nordgruppe wurde dieses Jahr vertreten durch "unsere" beiden Frauen Jacqueline und Martina, die als Einzelstarterin drei der sechs Etappen fuhren, durch das Vater-Sohn Tandem Wolfgang und Roman, durch Rainer und Frank, die täglich untereinander den Sieger suchten, durch die beiden Bergziegen Bart und Steffen sowie durch Martin.

Stramme Kette

Die beiden Frauen kämpften sich bravourös durch die einzelnen Etappen, die zum Teil Steigungen von 18% und mehr aufweisten und speziell auf der ersten Etappe sinnflutartige Regenfälle und Temperaturstürze mit sich brachten.
Rainer war mit sich, sowie seinen Leistungen zufrieden und zeigte auf seine Art den Stolz über die Leistungen seiner Frau.
Das Thema Frauen war für einzelne Teilnehmer ein rotes Tuch, denn dort zählte nur, dass keine Frau im Zeitfahren schneller war. Dies war jedoch ein aussichtsloses Unterfangen und gelang nicht an einem Tag.
Bart und Martin kamen von Tag zu Tag immer besser in Tritt und verbesserten so allmählich im Gesamtklassement.
Für Steffen ging es wie in jedem Jahr um die Gesamtwertung in seiner Altersklasse. So konnte er nach großartigem Kampf zum Ende der Rundfahrt einen hervorragenden neunten Platz belegen.

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Alles in allem war es für alle Beteiligten ein großer Spaß, bei dem das Wetter bis auf eine Ausnahme mitspielte. Die Landschaft tat dazu ihr übriges, dass die Planungen für das nächste Jahr schon laufen.

Die Nordgruppe wird auch nächste Jahr wieder am Start der Dolomitenrundfahrt stehen und würde sich über neue Teilnehmer freuen!


Bis zum nächsten Jahr, wenn es dann wieder heißt:


Giro delle Dolomiti…und die Kette liegt links!

Autor: Martin Herder

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