Startschuss für Rudolf Scharping
19.03.05 (rsn/dpa) - Rudolf Scharping kann doch noch Wahlen gewinnen. Er ist neuer Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR).

Rudolf Scharping will den Verband modernisieren und mit Hilfe von aktiven und ehemaligen Radstars mehr Menschen für «diese wunderschöne Welt einer Ausdauersportart» gewinnen.
Zudem sieht sein Konzept eine intensivere Einbindung des Breitensports vor. «Wir haben in Deutschland über 60 Millionen Fahrräder, der Verband hat rund 125 000 Mitglieder - seit fast 10 Jahren ist es dieselbe Zahl. Mal sehen, ob wir ein paar Brücken schlagen können», meinte er. Vereinen sollte geholfen werden, kinder- und familienfreundliche Angebote machen zu können. Wenn man Jan Ullrich oder Erik Zabel bittet, sich einen Tag für solche Aktivitäten zur Verfügung zu stellen, würden sie das machen. «Wir müssen die ganze Breite des Radsports in den Mittelpunkt stellen», so Scharping.
Eine weitere Konzeptanregung für unseren neuen Präsidenten auf diesem neuen Wege.
Unsere Erfahrungen sagen: Angesichts der gegenwärtigen unsicheren Verkehrssituationen für Radfahrer in Berlin und Umland nutzen nur geübte Radfahrer gern das Rad. Für den normalen Breitensportler oder Radfahrer ist das Radfahren nur mit Gefahren verbunden.
Wie von Ihnen zitiert, ist bei „60 Millionen Fahrrädern“, sicherlich auch Handlungsbedarf für sicherer Radwege und Schutzsteifen in vielen Bundesländern (Seitenstreifen sind von der Fahrbahn abmarkierter Teil der Straße)
Demzufolge ist es dann auch Kindern, Jugendlichen und nicht aktiven Radfahrern möglich Ihr Ziel sicher zu erreichen und Spaß am Radfahren zu finden. In Anbetracht das die Radwegausbauten in anderen Ländern gelingen. (Muster Radland Niederlande und vereinzelte Bundesländer) würden ferner auch weitere Radfahrinteressen geweckt werden und der BDR erhält sicherlich zweifelsohne mehr Mitglieder.
Glückwunsche für Rudolf von den Radrennern der Nordgruppe.
Jederzeit ist er eingeladen mit uns zu trainieren und dabei hat er auch die Gelegenheit längere Gespräche mit Erik Zabel und Jan Schaffrath vom Team T-Mobile zu führen. (Training nur wenn keine Rennen sind)